Wir, als Grüne Alternative sind eine Gruppe von jungen Studentinnen und Studenten an der FU Berlin, die sich zusammengefunden haben, weil wir grüne Inhalte wichtig finden. Wir arbeiten parteiunabhängig, versuchen jedoch für unsere Zukunft grüne Politik in die Uni zu tragen. Wir treffen uns unregelmäßig und kampagnenabhängig und freuen uns immer über neue MitstreiterInnen – aber auch über den grünen WählerInnen-Auftrag durch eure Stimme zur StuPa-Wahl.
Die diesjährige StuPa-Wahl findet vom 10.01.-12.01.12. statt. Die Grüne Alternative tritt mit der Listennummer 18 an. Nicht zu verwechseln mit der Listennummer 28 der Grünen Hochschul Gruppe (GHG) im Gegensatz zu der wir, Parteiunabhängig arbeiten.
Du kannst uns unter diegruenealterative@web.de erreichen.
Atomausstieg und Umweltschutz jetzt!
Wir brauchen eine breite studentische Bewegung für einen konsequenten Klimaschutz an der FU Berlin. Immer wieder wird die Klimapolitik von kurzsichtigen Interessen blockiert. Diese Blockaden wollen wir überwinden. Die Grüne Alternative Liste ruft die Universitätsleitung der FU Berlin und alle Studierenden dazu auf, mit dem Klimaschutz ernst zu machen: an der Uni wie auch im persönlichen Einflussbereich.
In den letzten Jahren ist deutlich geworden, dass der CO2-Anstieg in unserer Atmosphäre wesentlich schnellere und stärkere Auswirkungen hat, als Wissenschaftler ursprünglich vorausgesagt hatten. Der Klimawandel mit seinen verheerenden Folgen für alle Lebewesen ist kaum noch abzuwenden.
Unser tägliches Leben spielt hierbei eine entscheidende Rolle, nicht nur zu Hause sondern auch im Universitären Alltag. Die umfangreichen (und erfolgreichen) Anti-Atom-Proteste im letzten Jahr haben bewiesen, dass diese Problematik immer mehr Menschen bewusst wird. Deshalb rufen wir die Freie Universität dazu auf, ein neues Klimaschutzprogramm vorzulegen, das folgende zentrale Punkte enthalten muss:
1.Vorfahrt für Energieeinsparung und Energienutzung und Vorrang für eine klimaschonende, dezentrale, regenerative Stromerzeugung
2.Ausstieg aus der hochriskanten Atomstromnutzung
3.Schnelle Ausweitung des Semestertickets auf den Tarifbereich Berlin-Brandenburg
Bildungsgerechtigkeit
Grüne Politik bedeutet auch im allgegenwärtigen Bolognaprozess das hohe Gut der Bildungsgerechtigkeit nicht außer acht zu lassen. Dies heißt für uns den Hochschulzugang in der Frage der Studiengebühren sozialverträglich zu gestalten. Unsere Forderungen:
1. Weitere Anhebung des Bafögregelsatzes und gegen Elitenförderung
2. Förderung sozial schwacher Studierender
3. Ein konsequentes „Nein!“ zu Studiengebühren
Geschlechterdemokratie
Für uns Grüne steht Frauenförderung an erster Stelle! Das gilt für die Besetzung der Wahlisten, geht über die inhaltliche Auseindersetzung mit der partizipativen Geschlechterdemokratie in unserem Studium bis hin zur Forderung nach einer geschlechtersensiblen Stellenpolitik an der FU Berlin. Wir fordern von der akademischen Selbstverwaltung an der FU eine konsequente Besetzung freier Planstellen mit qualifizierten Frauen! Gleiches gilt für die studentische Selbstverwaltung!
Tierleidfrei und Bio
Kritik an Tierhaltung sowie an unökologischen Anbaumethoden sehen wir aus vielerlei Gründen als unerlässlich an. Nicht nur, dass Massentierhaltung in großen Mengen klimaschädliche Gase produziert, das Grundwasser verschmutzt, Weideflächen oft (illegale) Brandrodungen zum Ausgangspunkt haben und das Problem des globalen Hungers verschärft – auch die prinzipielle Ausbeutung von Tieren verurteilen wir. Für unsere eigene Gesundheit und die der in der Landwirtschaft arbeitenden Menschen, aber auch angesichts der hohen Belastungen für Böden, Pflanzen und Tiere, unterstützen wir Lebensmittel aus Bio-Anbau – das heisst: nachhaltige Bearbeitung von Böden, kein Einsatz von Chemikalien und Gentechnik sowie kurze Transportwege. Darum setzten wir uns ein für
1. Gegen Tierversuche !
2. mehr vegetarische und vegane Gerichte in den Mensen
3. mehr Bio-Produkte zu Studi-freundlichen Preisen in den Mensen und gegen Produkte aus Massentierhaltung
4. eine kritische Auseinandersetzung mit Mensch-Tier-Verhältnissen im Studium